16. März 2014

Winzige Welten

Ständig dieses Stöhnen, die heutige Welt sei so furchtbar komplex, kompliziert und chaotisch! Man redet von Overflow und haut sich gleichzeitig noch ein paar Megabytes Infos rein, man sehnt sich nach Stille und kommuniziert darüber. Zeit, einmal auszusteigen und eine Expedition in abenteuerliche Gefilde zu wagen ... in menschenleere Gebiete.

Vorsicht - diese kleinen stillen Welten erfordern Mut! Man kämpft sich durch dichte, sattgrüne Urwälder, muss die ein oder andere Steilklamm überwinden und sich vor riesigen Wurzelschlangen hüten! Baumgroße Blütengewächse versperren den Weg, ein Abri im Sandstein bietet Schutz vor Regen. Im Morgenlicht leuchten eigenartige Tentakel. Im Tal locken riesenblättrige Pflanzen. Und dann endlich am Ziel: ein immenser Feenstein und eine eigenartige Stele. Das muss einst ein heiliger Ort gewesen sein. Uralte Legenden erzählen, hier habe ein Eulenwesen den Menschen das Gefühl für Zeit und Raum genommen ...

Fotos: (c) Petra van Cronenburg, alle Rechte vorbehalten. Teilen des Artikellinks erlaubt.

Am Rande der Plastikzivilisation: Der Schlingwald

Schlangenwurzeln und Drachenbäume

Steinzeitliche Abris bieten Schutz vor Unwettern

Der schwebende Fels mit Leuchttentakeln: menschenfressende Pflanzen?

Die Wälder der Steilgrate wechseln ihr Grün

Der geheimnisvolle Feentisch ragt aus dem Gebirge

Das Eulenwesen - riesig wie auf den Osterinseln

Kommentare:

Christa S. Lotz hat gesagt…

In diese winzigen, riesigen Abenteuerwelten habe ich dich gern begleitet, liebe Petra! Sie sind noch da, überall, trotz Plastik
und Beton.
Herzlichst
Christa

Petra hat gesagt…

Der Urwald auf Bild 1 wächst innerhalb eines riesigen Plastikplaneten, den Außerirdische Blumenkasten nennen ;-)
Herzlichst, Petra