16. Januar 2013

Eine schwäbische Russin

Schwaben war bitterarm und die Frau, die das Sagen hatte, wunderschön. Napoleon wollte sie haben, aber sie ließ ihn angeblich wissen, lieber wolle sie "den letzten Ofenheizer" heiraten. Natürlich blühten Klatsch und Tratsch um die edle Dame, die da aus Russland nach Stuttgart zugereist war und mit ihrem Ehemann die liebe Not gehabt haben soll. Untreu soll er gewesen sein, untreu und böse, so wie sie edel.

Die Rede ist von Ekaterina Pawlowna, die Wilhelm, den späteren König von Württemberg, geehelicht hatte und deren Grabmal auf dem Württemberg steht. Eine schillernde Persönlichkeit zu ihrer Zeit, aber auch in den Überlieferungen, die von Hofklatsch, damaliger Boulevardpresse und schwäbischem Pietismus geprägt wurden. Wer war sie wirklich? Wie sahen ihre Wurzeln aus?

Der ehemalige Moskau-Korrespondent des ARD-Hörfunks, Roland Haug, und Regina Haug erkunden die Welt um Ekaterina oder Katharina Pawlowna in einer szenischen Lesung "Wahrheit oder Lüge".
Es lädt ein die Deutsch-russische Kulturgesellschaft von Baden-Baden:
Dienstag, 29. Januar 2013, 19 Uhr
Hotel Aqua Aurelia, Saal Aurelian (gegenüber Vincenti-Parkhaus, nähe Caracalla-Thermen)

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