22. Januar 2009

Natogipfel: Pause

Kleine Ankündigung in eigener Sache: In der Woche um den 3. und 4. April werde ich nicht für Auftritte zur Verfügung stehen. Dann verwandelt sich nämlich unser friedliches Grenzland zu Erde und in der Luft in einen Hochsicherheitstrakt, weil der Natogipfel ausgerechnet in Baden-Baden und Strasbourg stattfindet. Und ich habe weder Lust auf ausgedehnte Polizeikontrollen noch auf mögliche Platzangsterlebnisse unter wildgewordenen Demonstranten. Unsereins verzieht sich ins Hinterland, bis das Spektakel vorbei ist.

Ein Gutes hat der ganze Aufwand: Nachdem es Baden-Baden seit Jahren nicht schafft, genug Geld für den Straßenbau aufzutreiben und seine Einwohnern Schlaglöcher präsentiert, die der goldenen Hülle der Millionärsstadt spotten, ist man endlich bereit, für ein, zwei Essen von Regierungschefs die maroden Beläge zu reparieren und die Haupteinfallsstraßen aufzuhübschen. Dito in Strasbourg, wo die Bauwirtschaft an gewissen Plätzen ebenfalls nicht klagen kann.
Mein Tipp für arme Kommunen: Ladet euch an renovierungsbedürftige Orte ein paar Promis ein, am besten Politiker.

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