25. Januar 2009

Das neue Programm: Genuss im Gepäck

Genuss im Gepäck trägt Gina Grumbier, Weltenbürgerin vom Land, Grenzgängerin zwischen Küche und Bibliothek.

Auf ihrer vergnüglichen Sinnesreise im Dreiländereck zeigt sie Diätgurus und Gesundheitsaposteln, was eine Gabel ist. Sie schmarotzt an den Tischen berühmter Literaten, steckt ihre Nase in Gedichte und Gerichte, und schmuggelt Schlemmersätze auf den Teller.


Ein literarisch-kulinarisches Programm für Gourmets und Geschichtenverschlinger, für Wortschmecker und Weinverkoster.

Am 12.6.2009 im Galand, Kehl-Odelshofen.
Und ab sofort zu buchen bei Petra van Cronenburg, die die Frau mit dem Koffer ist.
Demnächst mehr auf http://www.sinnesreisen.com

22. Januar 2009

Gina Grumbier auf der Bühne

Gina Grumbier gibt es voraussichtlich am 12.06.2009 live auf der Bühne, nämlich im Galand in Odelshofen bei Kehl. Näheres, wenn das neue Programm gemacht ist und die Autorin endlich einen Titel für ihr "Zeug" gefunden hat.

Hans Jean Arp in Strasbourg

Ich klebe einen Ausstellungshinweis aus meiner Kolumne hier ein, dort gibt es mehr Hintergründe zur Zeit. Die Ausstellung läuft noch bis in den Februar.

Ausstellungstipp:

Wer Hunger bekommen hat auf die Kunst jener Zeit, dem empfehle ich dringend die Ausstellung "Art is Arp" über den Künstler, den die Deutschen Hans Arp und die Franzosen Jean Arp nennen. Zu sehen im Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst (MAMC, Nähe Bahnhof) in Straßburg. Dabei sollte man den absoluten Hammer nicht verpassen und sich die dafür eigens renovierte "Aubette" am Place Kléber in der Innenstadt anschauen, die erstmals wieder zugänglich ist! Zwischen 1925 und 1928 schufen die avantgardistische Innengestaltung: Theo van Doesburg, Sophie Taeuber-Arp und Hans Jean Arp. Ende der Dreißiger Jahre wurde das Innere wegen seiner Kunst weitgehend zerstört, jetzt ist das erste von vier Stockwerken wiederhergestellt. Absolut sehenswert!

Natogipfel: Pause

Kleine Ankündigung in eigener Sache: In der Woche um den 3. und 4. April werde ich nicht für Auftritte zur Verfügung stehen. Dann verwandelt sich nämlich unser friedliches Grenzland zu Erde und in der Luft in einen Hochsicherheitstrakt, weil der Natogipfel ausgerechnet in Baden-Baden und Strasbourg stattfindet. Und ich habe weder Lust auf ausgedehnte Polizeikontrollen noch auf mögliche Platzangsterlebnisse unter wildgewordenen Demonstranten. Unsereins verzieht sich ins Hinterland, bis das Spektakel vorbei ist.

Ein Gutes hat der ganze Aufwand: Nachdem es Baden-Baden seit Jahren nicht schafft, genug Geld für den Straßenbau aufzutreiben und seine Einwohnern Schlaglöcher präsentiert, die der goldenen Hülle der Millionärsstadt spotten, ist man endlich bereit, für ein, zwei Essen von Regierungschefs die maroden Beläge zu reparieren und die Haupteinfallsstraßen aufzuhübschen. Dito in Strasbourg, wo die Bauwirtschaft an gewissen Plätzen ebenfalls nicht klagen kann.
Mein Tipp für arme Kommunen: Ladet euch an renovierungsbedürftige Orte ein paar Promis ein, am besten Politiker.